Florian Eisner
   
   
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Regie


"Die Reise zum Mond" sehr frei nach Jacques Offenbach (2010):

Das Theater an der Gumpendorferstraße in Wien hat mich im Zuge seines "Werktage"-Projekts 2009 beauftragt, eine von mir selbst erstellte Kurzfassung der selten gespielten Offenbach-Operette "Die Reise zum Mond" zu inszenieren. Das wunderbare Ensemble mit Petra Strasser, Agnieszka Wellenger, Gernot Plass, Georg Schubert, Julian Loidl und dem Musikalischen Direktor Bernhard Ehrenfellner hat die Annäherung von genialem musikalischem Blödsinn aus dem 19. Jahrhundert an heutige Theatermittel mit großem spielerischem und sängerischem Einsatz souverän umgesetzt. Offenbach ist am 16. Januar 2010 in der Wiener Off-Szene gelandet und hat gleich wieder abgehoben. Und wie...

 

„In der Küche des Imperators“ von Irene Diwiak WUA (2009):

Auf Einladung des Salzburger Amateurtheaterverbandes und der Kulturabteilung der Salzburger Landesregierung durfte ich mit großer Freude dieses Minidrama zur Welturaufführung bringen. Das beim Minidrama-Wettbewerb "kurz und bündig" ausgezeichnete Stück erlebte am Welttheatertag 2009 im Theater Holzhausen seine Uraufführung. Die Habsburgerfamilie um Franz und Sisi darbt in der Küche und hungert nach mehr. Trash auf höchstem Niveau!

 

„Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens (2008):

Im Rahmen von Theater praesent erforderte diese Arbeit zunächst die Erstellung einer eigenen Bühnenfassung, die mit nur drei Schauspielern (Agnieszka Wellenger, Stefan Raab und mir selbst) ihr Auslangen findet. Daneben bestand die Herausforderung darin, für den altbekannten Text eine neue und passende Theatersprache zu finden, die sich mit den einfachen Mitteln einer kleinen Produktion „begnügen“ kann. Das Ergebnis führte zu einer ausverkauften Serie nach der Premiere im Dezember 2008. Eine Wiederaufnahmeserie mit 16 Vorstellungen im Dezember 2009 mit Stefan Raab und Sarah Jeanne Babits bildete einen schönen Abschluss für diese Produktion.

 

„Heute Abend: Lola Blau“ von Georg Kreisler (2007):

Die Theater praesent Produktion „Heute Abend: Lola Blau“ setzte den Weg der Verbindung zwischen Theater und Musik fort, die seit dem Studium eines meiner Kernthemen ist. Daniela Gnoycke als Lola und Fabio Buccafusco als Musikalischer Leiter und Pianist bildeten die Spitze eines wunderbaren Teams, das diese gleichermaßen unterhaltsame wie zum Nachdenken anregende Arbeit zum Erfolg werden ließ. Die Aufführung in einem barocken Spielgelsaal fand gegenüber der Innsbrucker Synagoge statt, die vor genau 70 Jahren, während der Pogrome 1938, zerstört wurde. Diese Vermischung von Theater und Realität, Gegenwart und Vergangenheit bereitete einen spannenden Boden für die erfolgreiche Produktion. Auch fanden bereits 18 Vorstellungen dieser Inszenierung als Gastspiel im Schauspielhaus Salzburg statt. 2009 wurde auf vielfachen Wunsch eine weitere Gastspielreihe in Salzburg absolviert.

 

„Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun (2006):

Für die Eröffnungsproduktion von Theater praesent in Innsbruck habe ich zusammen mit der Darstellerin der Doris, Agnieszka Wellenger, den Keun-Text auf eine klar greifbare Geschichte gekürzt und die geringen finanziellen Mittel als Motor zum Finden besonderer und überzeugender Bühnenlösungen genutzt. Durch die Einbeziehung der Cellistin Christine Ransmayr konnte ich auch diesmal wieder Musik nützen, um Doris’ innerste Schwingungen nach außen zu bringen. Videoeinspielungen mit dem Ausnahmeschauspieler Christoph Kail komplettierten den ereignisreichen Abend. Der Erfolg der ersten Aufführungsfolge im „die monopol“ in Innsbruck führte zu einer Wiederaufnahme im Jahr 2007. "Das kunstseidene Mädchen" stellt die im Moment wichtigste mobile Produktion von Theater praesent dar und wird nach einer Mini-Gastspiel-Serie im "Kleinen Theater" in Salzburg sicherlich noch oft auf Reisen gehen.

 

„Galgenlieder“ von Christian Morgenstern (2003):

In Zusammenarbeit mit dem ca. 35-köpfigen Chor „Vokalensemble Philophonie“ entstand 2003 in Innsbruck ein einzigartiges Morgensternprojekt. Nachdem ich aus dem Gedichtzyklus ca. 30 Texte ausgewählt hatte, wurden diese in der von mir erstellten Fassung zu einer durchgehenden Handlung verwoben. Etwa die Hälfte des Textmaterials wurde von Chorleiter und Komponist Michael Roner vertont. Verstärkt durch die Schauspieler Teresa Waas und Markus Rupert interpretierte der Chor das Werk dann nach insgesamt 4-monatiger Vorlaufzeit im Siebenkapellenareal in Innsbruck. Die Inszenierung wurde zum Publikumshit. Eine völlig ausverkaufte Serie.





 
   
           
         
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